Schwangerschaftsupdate - 41. SsW errechneter Termin, Geburtsbericht

Donnerstag, Oktober 20, 2016

Obwohl die kleine S. - Bilder findet ihr auf meinem Instagramprofil - seit gestern bereits 4 Wochen auf der Welt ist, möchte ich trotzdem noch das Update zur 41. Schwangerschaftswoche schreiben. Nicht zuletzt, weil das ja mit die spannendste Woche ist, weil unsere Tochter geboren wurde. Die 41. Schwangerschaftswoche startete mit dem 19. September 2016 und somit dem errechneten Termin und meinem Geburtstag :D

Nachdem die 41.SsW die Woche der Geburt war, habe ich das Update nun ein wenig anders aufgebaut, da das Wichtigste ja die Geburt selbst war.

Daten und Fakten

41. Schwangerschaftswoche von 40+0 bis 40+6
VET: 19.09.2016 (mein Geburtstag :D )
Das Baby hat ungefähr die Größe einer Wassermelone, wiegt ca. 3597g und misst dabei ca. 51,7cm
Gewicht: 82,8 kg
Zunahme gesamt: 11,9 kg


Der errechnete Termin (e.T.)

Es war immer lustig, wenn ich den Leuten erzählte, dass der errechnete Geburtstermin meines Babys auch mein Geburtstag ist. Wäre ja schon witzig gewesen, wenn S. am Montag, den 19.09.2016 zur Welt gekommen wäre. Andererseits bin ich nun doch froh, dass jeder seinen eigenen Geburtstag hat.

Mein Geburtstag rückte natürlich, auf Grund der Vorfreude auf unser Baby, ziemlich in den Hintergrund. Da mein Mann ab 19.09. für vier Wochen Urlaub hatte, um mich zu unterstützen, konnte er am besagten Montag mit zur Untersuchung. Ab e.T. wird sehr engmaschig kontrolliert und so fuhren wir in die Klinik zu meiner Hebamme, um zu gucken, ob sich die Kleine denn nun bald auf den Weg machen wird. Das CTG war unauffällig. Keine Wehen und die Herztöne waren wie immer prima. Meine Hebamme beschloss, dass ein leitender Arzt einen Ultraschall machen soll, um zu gucken, ob S. noch gut versorgt ist. Der nette Doktor schallte und griff plötzlich zum Telefon. Er bat die Oberärztin zu kommen, um sich ein Bild vom inneren meines Bauches zu machen. Mein Puls schoss in die Höhe, denn ich hatte sofort Angst, dass etwas mit dem Baby ist. Die Oberärztin kam und sagte mir, dass ich nur noch sehr, sehr wenig Fruchtwasser habe. Das ist im Grunde nicht ganz so schlimm, aber es kann! zu Komplikationen führen und sie riet mir, die Geburt einzuleiten, sobald ich mich dafür bereit fühle. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre ich gleich in der Klinik geblieben. Das ging mir dann aber plötzlich viel zu schnell und ich teilte ihr mit, dass ich der Kleinen noch zwei Tage Zeit geben möchte. Sie war damit einverstanden und wir einigten uns darauf, dass wir am Mittwoch, also am 21.09.2016 um 08:00 Uhr kommen, um die Einleitung zu starten und die Geburt somit anzuschubsen.



Anschließend haben wir, mein Mann und ich, uns mit meiner Schwester und meiner Mutter zum Mittagessen verabredet, um meinen Geburtstag doch noch ein klein wenig zu feiern. Aber natürlich gab es nur ein Thema :D

Ich hoffte aber natürlich, dass sich die Kleine von allein auf den Weg macht, da ich schlimme Geschichten über eingeleitete Geburten gelesen habe. Und an dieser Stelle möchte ich euch sagen, bitte, bitte lest nicht zu viel im Internet. Ich hatte an dem Abend total die Heulatacke, weil ich durch die Horrorgeschichten nun extreme Angst vor der Geburt hatte. Vorher habe ich das alles entspannt gesehen und dachte immer "das schaffst du, so wie andere Frauen das auch schaffen". Aber was ich über Einleitungen gelesen habe, überschattete meine Vorfreude und ich hatte nur noch Angst.


Der Tag der Geburt

Es ist der 21.09.2016 Nachts um 03:00 Uhr und ich wache auf, weil ich ein mensartiges Ziehen im Unterleib spürte. Dieses Gefühl kannte ich schon von den Vorwehen bzw. Senkwehen und dachte mir zunächst nichts dabei. Ich guckte dann auf die Uhr und überprüfte, ob dieses Ziehen in regelmäßigen Abständen kommt. Das tat es und ich war mir sicher, dass sind nun richtige Wehen. Ich war sehr froh, dass die Geburt offensichtlich nun doch, 5 Stunden vor der bevorstehenden Einleitung, von allein los geht. Schlafen konnte ich nun natürlich nicht mehr und ich blieb bis 06:00 Uhr im Bett liegen und konzentrierte mich auf meine leichten Wehen, die noch gar nicht schmerzhaft, aber deutlich zu spüren waren.

Um 06:00 Uhr klingelte der Wecker und ich berichtete meinem Mann von meinen Wehen und er freute sich. Ich ging duschen, frühstückte und wir brachten unsere Hündin Sheela zu einer Nachbarin, mit der wir schon einige Wochen vor dem errechneten Termin ausmachten, dass sie sich um Sheela kümmern wird, damit sich mein Mann voll und ganz auf die Geburt seiner Tochter konzentrieren kann.

Pünktlich um 08:00 Uhr kamen wir in der Klinik an und eine liebe, sehr junge Hebamme schloss mich zunächst ans CTG an, während ich ihr stolz erzählte, dass ich bereits Wehen habe und ich ja dann nun doch keine Einleitung brauche. Das CTG zeigte zwar die ein oder andere Wehe, aber diese waren noch viel zu Schwach um Muttermundswirksam zu sein. Er war zwar zu diesem Zeitpunkt ca. 1cm geöffnet, aber das Köpfchen war noch sehr weit hinten und alles deutete nicht darauf hin, dass sich das Baby an diesem Tag von selbst auf den Weg machen wird. Die Hebamme besprach den Befund mit der Oberärztin, die mir dennoch riet, eine 1/4 Einleitungstablette (Cytotec) zu nehmen, um den Wehen ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Ich wollte es langsam angehen und wir einigten uns auf 1/8 Tablette. Nachdem die Einleitung ja nun im Gange war, wurde ich stationär aufgenommen und durfte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nach Hause fahren. Tja und so bezogen wir das Kreißsaalzimmer und mein Mann und ich gingen spazieren. An diesem Tag war herrliches Wetter und so konnte ich die Wehen im Laufen vorantreiben. Stunde um Stunde spürte ich, wie die Wehen stärker wurden und gegen Mittag stand die nächste Kontrolle an. Das CTG zeigte regelmäßige Wehen, der Muttermund war aber nach wie vor bei 1 cm. Wie jetzt, vier Stunden Wehen und nichts tut sich? Also habe ich das nächste Achtel der Tablette bekommen. Auf der Station bekamen mein Mann und ich etwas zum Essen und danach vertrieben wir uns die Zeit im Kreißsaal. Nachdem es an dieser Stelle nun offensichtlich noch lange dauern wird, beschloss mein Mann nach Hause zu fahren, um mit unserem Hund raus zu gehen. Damit ich mich nicht langweilen kam meine Mama, um mir die Zeit zu vertreiben. Wir liefen im Krankenhauspark umher und so langsam, nun war es ca. 16:00 Uhr, wurden die Wehen stärker. So stark, dass ich nun stehenbleiben und sie leicht veratmen musste. Da ich schon in der Vergangenheit mit heftigen Menstruationsschmerzen "gesegnet" war, kannte ich diesen Schmerz und ich dachte zu diesem Zeitpunkt "Naja, wenn das so ist, dann wird das ja ein Klacks" (hätte ich gewusst was auf mich zukommt).



Um 19:00 Uhr sollten wir nochmal zur Kontrolle kommen. Das CTG zeigte nun gute Wehen, die Herztöne des Babys waren gut und ich war voller Hoffnung, dass der Muttermund nun bestimmt schon bei 5 cm ist. Leider zeigte die Untersuchung keine Veränderung. Der Muttermund war immer noch bei 1 cm. Die Hebamme hielt Rücksprache mit der Oberärztin um zu gucken, wie es denn nun weitergeht. Immerhin bin ich zu diesem Zeitpunkt schon seit 03:00 Uhr auf den Beinen. Inzwischen kam mein Mann zurück und wir warteten gespannt darauf, was nun passieren wird.

Die Hebamme teilte uns mit, dass die Einleitung nun unterbrochen wird. Ich würde ein Schmerzmittel bekommen, damit ich in der Nacht schlafen kann und am nächsten Morgen um 06:00 Uhr wird dann eine weitere Tablette verabreicht. DAS war für mich eine wirklich schlimme Nachricht. Ich durfte ja nicht nach Hause und unter keinen Umständen wollte ich auf die Station und dort allein, ohne meinen Mann, die Nacht verbringen. Nicht umsonst wollte ich ambulant entbinden!

Um 20:00 Uhr war Schichtwechsel und wir lernten eine wunderbare, supernette Hebamme in den 40ern kennen, die selbst bereits 4 Kinder zur Welt gebracht hat. Sie war mir auf Anhieb sympathisch. sie schloss mich nochmal ans CTG an und hängte den Tropf mit dem Schmerzmittel an meinen Zugang. Das Schmerzmittel wirkte und ich spürte die Wehen kaum noch. Außerdem wurde mir total komisch, wie betrunken und ich sah alles im Tunnelblick. Ich erzählte der lieben Hebamme davon, dass ich nicht auf die Station möchte und sie sagte ganz trocken "Ach das regle ich, du bleibst einfach hier im Kreißsaal und kannst es dir gemütlich machen". Mein Gott war ich froh! Ich fühlte mich so wohl mit ihr. Während ich mit ihr nochmal den Tag durchging, holte mein Mann etwas vom Mc Donalds und sagte unserer Hundesitterin Bescheid, dass er nun doch kommt um unsere Hündin abzuholen.

Währenddessen spürte ich plötzlich, wie der Schmerz, trotz Schmerzmittel, immer heftiger wurde. Solche starken Wehen hatte ich den ganzen Tag über nicht und als wir da so saßen und unser Fastfood verdrückten, bat ich die Hebamme nochmal den Muttermund zu kontrollieren. Und wie durch ein Wunder, vielleicht durch die Entspannung oder die Einleitungstabletten haben verspätet gewirkt, war der Muttermund bei 4cm. Hurra, aber was nun? Die Hebamme, meinte, das Köpfchen ist nun sehr weit nach vorne gerutscht und wir werden unser Kind noch in dieser Nacht bekommen. Mein Mann also nochmal bei der Nachbarin angerufen, um ihr mitzuteilen, dass er doch nicht mehr kommt.

In diesem Moment machte sich Panik in mir breit. Ich wusste natürlich schon den ganzen Tag, dass es nun los geht und ich unsere Tochter schon bald zur Welt bringen werde, aber als die Hebamme das sagte, schoss die Angst durch meinen ganzen Körper. JETZT geht es los und ich kann nichts dagegen tun. Ich werde JETZT ein Baby bekommen. Von den Schmerzmitteln war ich ganz benommen und habe ab hier nur noch alles wie im Tunnel mitbekommen.......


Die Geburt

Ich hatte lange überlegt, ob ich einen derart detaillierten Geburtsbericht veröffentlichen möchte, weil es doch sehr intim ist, aber während meiner Schwangerschaft war ich immer froh, wenn ich ungeschönte Geburtsberichte lesen konnte, um mir wenigstens wage ein Bild davon zu machen, wie eine Geburt abläuft. Also dann mal los:

Es ist 21:00 Uhr und die Hebamme öffnete mit meiner Zustimmung die Fruchtblase, damit das Baby ungehindert durch den Geburtskanal kommt. Ab hier wurden die Wehen immer und immer heftiger. Ich möchte wirklich niemandem Angst machen, aber solche Schmerzen habe ich noch nie in meinem Leben verspürt. Es fühlt sich an, als ob dein Körper einfach in der Mitte durchreißt. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll - zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass das erst der Anfang des Schmerzlevels war. Mein Mann half mir unterdessen mich umzuziehen und nochmal auf Toilette zu gehen. Ich war ganz wacklig auf den Beinen. Wahrscheinlich von dem Schmerzmitteln, der Müdigkeit und wahrscheinlich weil ich den Tag über sehr wenig getrunken habe.

Die Wehen wurden immer und immer heftiger und ich wollte einfach nur noch liegen. Ich habe mir immer ausgemalt, wie ich, in einem schummrig beleuchtetem Kreißsaal vielleicht noch in Ruhe in die Wanne steige, an meinem Mann hänge um die Wehen zu veratmen und mich vom Pezziball über den Gebärball arbeite, um dann, in einer hockenden Position mein Baby zu bekommen. Leider kam alles ganz anders als ich mir das gewünscht hatte.

Der Kreißsaal war hell beleuchtet, ich lag auf dem Kreißsaalbett und hatte so heftige Wehen, dass ich weder ans Atmen, noch an andere Positionen denken konnte. Ab diesem Zeitpunkt ging alles so schnell, dass ich mich an Vieles nur durch Erzählungen meines Mannes wage erinnern kann. Der Muttermund öffnete sich sehr schnell, dementsprechend heftige Wehen hatte ich, die in sehr kurzen Abständen kamen. Ich hatte kaum Zeit zu verschnaufen und plötzlich war da nicht mehr nur meine Hebamme, die ich so lieb gewonnen habe, sondern noch eine Oberärztin und eine weitere Ärztin. Ich bekam nur am Rande mit, dass diese beiden Frauen da waren, weil ihre Herztöne immer schlechter wurden. Sie muss JETZT kommen, sonst wird es kritisch. Wie in Trance hörte ich diese ganzen Stimmen. Mein Mann am Kopfende des Bettes, der mir immer versuchte zu erklären was gerade passiert und der zwischenzeitlich die Hebamme fragte, ob mein Zustand (ich brüllte wie am Spieß) "noch normal ist". Sie bejahte mit dem Satz "sonst würde ich hier nicht mehr so entspannt stehen". ICH KONNTE NICHT MEHR! Ich war erschöpft, mir wurde teilweise Schwarz vor Augen und ich schrie nach einer PDA. Dafür war natürlich keine Zeit mehr, weil der Muttermund um 23:00 Uhr nun komplett geöffnet war, nachdem die Oberärztin mir nochmal Wehenmittel spritzte und den letzten Zentimeter mit ihrer Hand dehnte. Es musste schnell gehen, um das Leben unserer Tochter nicht zu gefährden. Zwischenzeitlich schrie ich nach einer Vollnarkose, weil ich nicht wusste, wie ich die nächste Wehe überstehen soll. Ich krümmte mich auf dem Bett, atmete falsch und alles verlief so, wie ich es nicht wollte. Die Damen wollten es mit Lachgas probieren, aber offensichtlich wusste niemand wie die Apparatur richtig zusammengesteckt wird. Panik brach aus und die Ärztin drückte mir mehrmals die Gasmaske auf das Gesicht, doch leider bildete sich nur ein Vakuum und ich bekam keine Luft. Mein Mann wurde sauer und fragte, ob die das denn überhaupt schon mal gemacht haben. Er konnte ja nichts tun um mir zu helfen. Dann, um ca. 23:00 Uhr sagte irgendjemand, dass ich nun pressen soll. Ich wusste, dass dies angeblich erleichternd sein soll, aber ich empfand dies ganz anders. Der Schmerz der nun folgte war nicht auszuhalten. Der ganze Körper war ein einziger Schmerz und dann sind da diese zwei Ärztinnen, die in mir rumborten (anders kann ich es nicht ausdrücken) und ich wollte einfach, dass das aufhört. Nach einigen Presswehen hörte ich jemanden sagen "wir sehen das Köpfchen". Die Pause zwischen diesem Satz und der nächsten Wehe, war schlimm. Das Baby kann ja weder vor noch zurück und so liegt man da, total ausgeliefert.

Übrigens, und das hätte ich im vornherein nie für möglich gehalten, ist einem unter der Geburt alles egal. Ich dachte immer, ich werde eine Art Schamgefühl empfinden, weil ja da mein Mann ist und fremde Frauen usw. Aber mir war alles egal. Mir war egal wie laut ich schreie und wie ich aussehe. Ich wollte einfach nur das es aufhört.

Kurz darauf muss die Ärztin die Schere gezückt haben, aber das habe ich gar nicht mitbekommen. Als der Kopf geboren war, spürte ich ein wenig Erleichterung, die sofort verflog, nachdem die Hebamme sagte - die übrigens immer noch sehr liebevoll war und die gemeine Art der anderen beiden Damen, zumindest ein wenig wett gemacht hat - "jetzt noch der Körper". Nochmal diese unsagbaren Schmerzen und dann, mit einem Rutsch, war sie da. (Ich weiß nicht mehr ob die eine Ärztin beim gebären des Kopfes oder des Körpers von oben mit vollem Körpergewicht mitdrückte). Ich sah nichts mehr und spürte nur, wie sie mir diesen warmen, weichen, kleinen Körper auf den nackten Oberkörper legten. Vor lauter Eindrücken habe ich nicht einmal geweint und ganz ehrlich, ich kann mich an diesen Moment kaum noch erinnern, weil ich irgendwo im Delirium war. Leider! Minute um Minute wurde ich wacher und während meine Wunde vernäht wurde, bestaunte ich meine Tochter.

S.wog 2990g, war 53cm groß und hatte einen Kopfumfang von 33cm







Der Wunsch nach der ambulanten Geburt war nicht abgeklungen und obwohl ich mittlerweile seit fast 24 Stunden wach war und eine Geburt hinter mir hatte, wollte ich einfach nur nach Hause. Nachdem bei S. alles für in Ordnung erklärt wurde und auch mein Kreislauf nach drei Stunden kuscheln wieder auf der Höhe war, durften wir nach Hause. Schon komisch, so mitten in der Nacht (um 03:00 Uhr), mit einem Baby aus dem Krankenhaus zu spazieren

Ich muss sagen, trotz der riesigen Freude, der Liebe und dem Glück welches man empfindet, war die Geburt sehr schlimm für mich. Die schrecklichen Erinnerungen an die Geburt, wie sie da alle auf mich einredeten, rumborten und nicht zu vergessen die Schmerzen, wurden leider erst nach ca. 10 Tagen blasser und irgendwann in dieser Zeit, habe ich Frieden mit den Erlebnissen geschlossen (auch wenn ich beim Schreiben wieder weinen musste). Erst dann, konnte ich meine kleine, süße, perfekte Tochter so richtig genießen und mich voll und ganz auf sie konzentrieren. Erst dann, überwog das Glück und die unfassbare Liebe zu diesem Menschen, den ich und mein Mann geschaffen haben. Es ist unglaublich dieses Gefühl!

In diesem Sinne werde ich jetzt mal die nächste Windel wechseln und melde mich mit einem "die ersten 4 Wochen mit Baby" Bericht ganz bald zurück.

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20 Kommentare

  1. Liebe Ina,
    ich musste schlucken als ich Deinen Bericht gelesen habe. Die Geburt meines Sohnes verlief ähnlich. Er wurde mit einer Saugglocke geholt und das war alles andere als schön.

    Nun wird er bald 5 und alles ist gut. Bei mir und auch bei ihm. Aber bei mir hat es gedauert bis ich die Geburt auch mental verarbeitet habe.

    Ich drücke Dich und danke Dir für Deinen Bericht.

    Und Sofia ist so ein wunderschöner Name für die kleine Maus ❤.

    Ganz liebe Grüße von Nicole.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Tut mir leid, dass du keine Entbindung hattest, an die du dich gerne zurück erinnerst. Ich habe ja bei beiden Entbindungen PDAs gehabt und bin sehr froh darüber! Vielleicht hilft dir das Schreiben darüber auch nochmal, das Erlebte zu verarbeiten. Ich wünsche es dir von Herzen! Alles Liebe für euch!

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  4. Liebe Ina,

    es freut mich, dass du alles gut überstanden hast und die Zeit jetzt genießen kannst. :)
    Vielen lieben Dank für deinen ehrlichen Bericht! Das wird bestimmt vielen helfen.

    Ich wünsche Euch alles Gute :)

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  5. Bei der Geburt unsere Sohnes hat die Ärztin auch mit ihrem ganzen Gewicht auf mir gelegen und die Hebamme hat mir einen verschissenen Dammschnitt verpasst.

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  6. Liebe Ina,

    ich weiß gar ncht wie ich meine Gedanken in Worte sortieren soll...

    Auch von meiner Seite vielen Dank für deinen ehrlichen und interessanten Bericht! Er ist mir beim Lesen sehr unter die Haut gegangen und hat mich berührt.
    Ich bedauere, dass du nicht die entspannte Geburt hast, die du dir gewünscht und die dir in guter Erinnerung geblieben wäre.
    Schade, dass so etwas Schönes wie dein Töchterchen mit so etwas beginnen muss. Gerade darum ist es zum Schluss auch erleichternd zu vernehmen, dass du anfängst den damit abschließenden Frieden zu finden.

    Beim lesen und schreiben habe ich mich auch gefragt, was hätte besser und/oder anders sein müssen.

    Ich wünsch dir und deiner kleinen Familien alles Gute!

    Viele liebe Grüße
    von
    Jewel Blue

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  7. Oh je, ich habe keine Kinder und ich denke, der Zug ist auch irgendwie abgefahren, aber es hat mich trotzdem sehr bewegt, als ich deine Zeilen gelesen habe. Ich wünsche euch nach dem schwierigen Start eine ganz ganz schöne kommende Zeit.
    Viele liebe Grüße

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  8. wow, ein sehr ehrlicher Bericht. Find ich aber wirklich gut. Bekannte von mir haben immer gesagt, dass man den Schmerz der Geburt mit der Zeit vergisst. Stimmt denn das wirklich?
    Aber sehr schön, dass die Geburt letztendlich doch noch gut verlaufen ist und es euerer kleinen Maus jetzt so gut geht :)

    Liebe Grüße
    Susanne

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  9. Bei mir war es damals ähnlich. Da die Herztöne nicht mehr so gut waren, wurde am Ende mit einer Minizange nachgeholfen. Aber das wichtigste ist, das es euch beiden Gut geht und mit der Zeit wird diese Erfahrung hoffentlich verblassen :)

    LIebe Grüße,
    Fio

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  10. Liebe ina,
    Leider laufen Geburten selten nach Plan ab. Ich hab es vier mal durchgemacht und davon war nur eine wirklich schön. Trotzdem hast du es geschafft und hast nun eine ganz wundervoll Tochter im Arm! Die Zeit wird dir helfen und du kannst immer stolz auf deinen Körper sein! Genießt die ersten Momente zusammen ❤️❤️❤️❤️ Ganz liebe Grüße, Maya

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  11. Liebe Ina,
    ich danke dir für deinen ungeschönten Bericht. Obwohl ich ja sowieso keine Kinder will, fand ich das wirklich sehr interessant zu lesen. Denn so ehrlich und deutlich habe ich das sonst noch nie gelesen oder gehört (es ist nicht so, dass ich danach gesucht hätte, aber niemand den ich kenne mit Kindern hat etwas derartiges mal irgendwie erwähnt).
    Und ehrlich gesagt habe ich mir eine Geburt genau so in der Art immer vorgestellt, also als schmerzhaft und schlimm.
    Aber schön, dass du nun deine kleine süße Tochter genießen kannst ♥ alles Gute wünsche ich euch weiterhin!

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  12. Liebe Ina,

    erstmal danke auch ich dir für deinen ehrlichen Bericht! Wie du schon sagst, die Geburt ist sehr intim und da passieren Dinge, die man im "normalen" Leben gern mal verschweigt oder überspielt...

    Es scheint wirklich so, dass jede Geburt anders ist, aber eines haben sie gemeinsam: Sie tun weh! Ich finde es auch nicht richtig, so zu tun, als wäre das nicht so (gibt ja Frauen, die einen beruhigen wollen und das herunterspielen). Meine persönliche Erfahrung ist aber, dass Entspannung und richtiges Atmen viel helfen! Aber das sagt sich leicht... Mir ist es nicht gelungen, sodass es schmerzhafter war als es hätte sein müssen. Das ist mir aufgefallen, als mir zwischendrin eine Hebamme während einer Wehe genau gezeigt hat, wo ich hinatmen soll. Die Schmerzen waren plötzlich so viel schwächer! Ich kann daher nur jeder werdenden Mutter ans Herz legen, einen Geburtsvorbereitungskurs über ein paar Wochen zu machen und nicht einen Crash-Kurs am Wochenende (so wie ich), denn das Atmen verinnerlicht man so nicht!

    Dass es dich noch sehr mitnimmt, verstehe ich gut, denn mir ging es genauso. Eine Geburt zu verarbeiten braucht Zeit... mehr Zeit als 4 Wochen. Jede ist da sicherlich anders, aber bei mir dauerte es mehrere Monate, bis ich mich beim Gedanken an die Geburt nicht mehr schütteln musste. Auch körperlich habe ich länger als die Mutterschutz-Zeit gebraucht. In dieser Zeit scheint es mir das beste, möglichst verständnisvoll für sich selbst zu sein und sich dementsprechend auch Zeit für sich selbst einzuräumen. Mit einem Neugeborenen leichter gesagt als getan, aber man muss irgendwie auch auf sich selbst achten!

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute... und Zeit zum Erholen und sich einfach freuen <3

    Liebe Grüße
    Donna

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  13. Ohweh... Das klingt ziemlich schmerzhaft, aber gut dass die Kleine doch noch heil auf die Welt gekommen ist. Alles Gute!

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  14. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  15. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  16. Die Geburt hört sich wirklich schrecklich an! Aber Hauptsache Sofia (btw super Namenswahl) und euch geht es gut. :-)

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  17. Dein Bericht hat mich sehr berührt! Ich wünsche euch von Herzen alles Gute <3

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  18. Gratulation. Du hast ja eine gute Zeiteinteilung wenn du jetzt schon wieder Zeit hast so umfangreich in deinem Blog zu posten. Wünsche alles gute in der neunen Lebensphase :)

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  19. Oh je du arme! Aber ich kann dich verstehen,ich fand die Geburt auch unglaublich schmerzhaft.

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  20. Liebe Ina,
    Tut mir leid zu lesen, dass deine Geburt so furchtbar war. Ich habe meine Tochter vor 12 Tagen zur Welt gebracht und bin dankbar für die positive Erfahrung, die ich meiner tollen Beleghebamme zu verdanken habe und einem tollen Klinikteam. Ich wurde auch eingeleitet und hatte auf Grund von Berichten riesige Angst. Ich möchte allen sagen: Einleitung ist nicht das schlimmste und muss nicht bedeuten, dass man das Kind zu schnell und künstlich rausholt. Ich hoffe sehr, dass es bei meinem zweiten Kind trotz Hebammenkrise in Deutschland noch Beleghebammen gibt! Die wünsche ich, dass du das Erlebte mittlerweile verarbeitet hast. Danke für die tollen Schwangerschaftsberichte. Haben mich durch meine eigene Schwangerschaft begleitet.

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